• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Start Asien China Beijing Sehenswürdigkeiten in Peking

 

Sehenswürdigkeiten in Peking

Die chinesische Hauptstadt Peking ist reich an historischen und modernen Sehenswürdigkeiten und regelmäßig Ausgangspunkt diverser Rundreisen durch China.

Sehenswürdigkeiten in Peking | Platz des Himmlischen Friedens | Verbotene Stadt (Kaiserpalast) | Lama-Tempel Yonghe Gong | Konfuziustempel | Himmelstempel | Sommerpalast | Olympiapark | Nationaltheater | Große Mauer

Platz des Himmlischen Friedens in Peking

Nachts am Platz des Himmlischen Friedens von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

Sehenswürdigkeiten in Peking

Peking ist die Hauptstadt der Volksrepublik China und dank der über 3.000 Jahre alten Geschichte reich an historischen und modernen Sehenswürdigkeiten. Peking selbst ist eine regierungsunmittelbare Provinz und politisches Zentrum Chinas. Zum absoluten Pflichtprogramm beim Besuch der Hauptstadt Chinas im Norden gehören der Tian'an-Men Platz (übersetzt: Platz des Himmlischen Friedens), die Verbotene Stadt (Kaiserpalast), der Lama-Tempel Yonghe Gong Dajie und der Konfuzius-Tempel, der Himmelstempel (Tian Tan), der Sommerpalast (Yihe Yuan) und der Olympiapark mit Olympiastadion und Water Cube, die anlässlich der Olympischen Spiele 2008 in Peking entstanden sind. Sehr sehens- und erlebenswert ist das Nationaltheater von Peking in der Nähe vom Platz des Himmlischen Friedens hinter der Großen Halle des Volkes. Wer sich in die Hauptstadt Chinas aufmacht, darf natürlich auf keinen Fall die Besichtigung der Chinesischen Mauer und die Ming-Gräber versäumen, die sich außerhalb der Stadt befinden.

Platz des Himmlischen Friedens (Tian`an Men)

Tian`an Men (Platz des Himmlischen Friedens)Der Platz des Himmlischen Friedens (Tian`an Men) ist der größte befestigte Platz der Welt im Zentrum von Peking und bedeckt eine Fläche von 40,5 ha. Seit 1911 finden hier wichtige historische Ereignisse statt, die China auch extrem verändert haben. Ferner fanden hier in der neueren Geschichte Chinas auch mehrere Demonstrationen chinesischer Arbeiter und Studenten statt, von denen die Demonstration in 1989 am meisten in Erinnerung geblieben ist. Vor 1911 war der Platz des Himmlischen Friedens öffentlich nicht zugänglich. Heute gehört der Platz des Himmlischen Friedens zu den meistbesuchten Plätzen auf der Welt und lockt Millionen von Touristen auf Reisen durch China jedes Jahr an. An der Nordseite des Platz des Himmlischen Friedens steht das Tor des Himmlischen Friedens (Tian`an Men), wo Mao Zedong am 01.10.1949 die Volksrepublik China ausgerufen hat und vor dem jeden Morgen die Nationalflagge gehisst wird. Das Tor des Himmlischen Friedens ist zugleich der Haupteingang zum ehemaligen Kaiserpalast (Verbotene Stadt), vom Platz des Himmlischen Friedens durch die mehrspurige Chan`an Avenue getrennt. Im Zentrum vom Platz des Himmlischen Friedens stehen das Denkmal für die Helden des Volkes im Kampf um die Befreiung und das Mao Mausoleum, das nach Mao`s Tod in den Jahren 1976 bis 1977 hier errichtet wurde. Vor dem Mao Mausoleum kann man auch die Statuen der Revolution sehen. Unmittelbar wesentlich vom Platz des Himmlischen Friedens steht die Große Halle des Volkes und im Osten das Nationalmuseum von China. Hinter der Großen Halle des Volkes befindet sich das neu gebaute National Theatre of Beijing. Im Süden vom Platz des Himmlischen Friedens befindet sich Qian Men (auch Zhengyang Men genannt, das mit dem Tor Jian Lou früher ein Doppeltor bildete.

Die Verbotene Stadt (Kaiserpalast)

Verbotene Stadt in PekingDie Verbotene Stadt (Forbidden City) im Zentrum von Peking und vom Platz des Himmlischen Friedens nur durch die mehrspurige Chang An getrennt ist eins der letzten Zeugnisse des chinesischen Kaiserreichs. Der einstige Kaiserpalast wurde im Jahre 1420 vollendet und war bis zur Revolution im Jahre 1911 Sitz der chinesischen Kaiser der Ming- und Qing- Dynastien. In 1987 wurde die Verbotene Stadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Die Verbotene Stadt ist wahrlich eine Stadt im Zentrum von Peking, deren Grundfläche 720 qkm misst und die man mit fast 900 Palästen und all ihren Einzelheiten und Sehenswürdigkeiten an einem Tag kaum bewältigen kann. Dazu müsste man 9.9991/2 Räume durchschreiten, wenn das überhaupt erlaubt wäre. Üblicherweise betritt man den Komplex des ehemaligen Kaiserpalastes durch das Tor Tian`an-Men (Tor des Himmlischen Friedens) und nach wenigen Schritten über die 5 Marmorbrücken über das Goldene Wasser (5 Kardinaltugenden des Konfuzianismus) und durch den Äußeren Hof eröffnet sich dem Besucher schon der Blick auf den noch größeren Innenhof und die Halle der Höchsten Harmonie mit der aus Filmen bekannten Marmorrampe im Zentrum der gesamten Anlage.

Verbotene Stadt in Peking

Palastgebäude in der Verbotenen Stadt in Peking von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

Lama-Tempel Yonghe Gong Dajie

Der Lama-Tempel Yonghe Gong Dajie gehört neben dem Tian-Tan Komplex zu den beeindruckendsten Tempelanlagen in Peking und wurde im 17. Jahrhundert gebaut und 1744 unter Kaiser Qianlong in einen tibetischen Lama-Tempel umgebaut. Der Tempel Yonghe Gong ist einer der größten und schönsten buddhisten Tempel in China mit 5 Haupthallen und unzähligen buddhisten Motiven und Buddha-Statuen, von denen die größte die 17 Meter hohe Staute von Buddha Maitreya im Wanfu-Pavillon ist.

Konfuzius-Tempel

Der Konfuzius-Tempel in Peking wurde im Jahr 1306 errichtet und ist nach dem Konfuzius-Tempel in Qufu der zweitgrößte Tempel zu Ehren von Konfuzius, dem großen chinesischen Philosophen zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie aus Qufu in der Provinz Shandgong, wo er geboren wurde und auch starb. Der Konfuzius-Tempel gehört seit 1988 zu den wichtigsten Denkmälern der Volksrepublik China.

Tian Tan (Himmelstempel)

Tian Tan Himmelstempel, Beijing (Peking)Die Tian Tan (wörtlich übersetzt: Himmelstempel) befindet sich im Süden von Peking in der Mitte eines großen Parks, der von einer großen Mauer umgeben wird. Der Himmelstempel in Peking gehört zu den größten Tempelanlagen in China, wo die chinesischen Kaiser in der Qinian Dian (Halle des Gebets für gute Ernten) Opfer darbrachten und für eine gute Ernte beteten. Highlight des Himmeltempels ist die im Jahre 1420 ursprünglich erbaute Halle des Gebets für gute Ernen (Qinian Dan), die ohne einen einzigen Nagel auf 3 Marmorplattformen mit einem Durchmesser von 90 Metern errichtet wurde. Im Inneren sollte man unbedingt einen Blick auf den Drachen und den Phoenix werfen, die im Zentrum der Decke zu sehen sind. Ein weiterer großer Altar (Kaiserliches Himmelsgewölbe) befindet sich im südlichen Teil des Parks, die von der sog. Echowand umgeben ist. Die gesamte Anlage des Himmelstempels ist neben dem Platz des Himmlischen Friedens ein Wahrzeichen der Hauptstadt Pekings und die Halledes Gebets auf dem Marmorplatz gehört ohne Zweifel zu den schönsten Gebäuden und Sehenswürdigkeiten in der Stadt.

Der Sommerpalast (Yihe Yuan)

Sommerpalast in PekingDer Sommerpalast (Yihe Yuan) rund um den Berg der Langlebigkeit diente den Kaisern der Qing-Dynastie während der heißen Sommermonate in Peking als Ferien- und Rückzugsort. Die letzten großen Um- und Erweiterungsbauten aus den Jahren 1860 und 1902 stammten noch von Kaiserin Cixi, die den Boxeraufstand untersützte und so zum Ende des chinesischen Kaiserreichs beitrug. Wie alle anderen chinesischen Gärten auch besteht der Park des Sommerpalastes aus Tempeln, Hallen, Brücken und Wegen, die in mehrere Hügel und Wasser eingebettet sind. Der Sommerpalast am Kunming-See gehört jedoch zu den sicherlich schönsten chinesischen Gärten und enthält zahlreiche nationale Kulturgüter von herausragendem Rang. Obwohl der Sommerpalast zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Pekings gehört, findet man wegen der Größe des Parks (290 ha) auch unter der Woche idylische und einsame Orte. Der Aufstieg auf den Berg der Langlebigkeit ist gerade im Sommer etwas schweißtreibend, aber wegen der Aussicht über den Kunming-See besonderes lohnenswert.

Olympiapark, Olympiastadion und Water-Cube

Olympiastadion in Peking (Vogelnest)

Olympiastadion in Peking bei Nacht von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

Der Olympiapark, das Olympiastadion und das Schwimmstadion sind anlässlich der Olympischen Spiele 2008 in Peking entstanden. Für das Design des Olympiastadions sind die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron verantwortlich, die auch die Münchner Allianz Arena sowie den St. Jakob-Park in Basel entworfen haben. Wegen seiner ovalen Form hat das Olympiastadion auch den Spitznamen "Vogelnest" erhalten, das vorwiegend aus vorgefertigten Stahlteilen errichtet wurden, die in sich verschlungen sind.

Olympisches Schwimmstadion (Water Cube)

Olympisches Schwimmstadion in Peking (Water Cube) von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

Unmittelbar neben dem Olympiastadion befindet sich das olympische Schwimmstadion (Water Cube), wo die Wettbewerbe im Schwimmen und Synchronschwimmen sowie Kunst- und Turmspringen während der Olympischen Sommerspiele stattfanden. Die Ausschreibung für das Schwimmstadion haben die australischen Architekten PTW und Ingenieure Arup gewonnen, die auch das Wassersportzentrum für die Olympischen Spiele 2000 in Sydney gewonnen haben. Das Desgin und die halbtransparente Außenhaut aus Folien ähneln der Allianz-Arena in München, wobei die Waben neben dem visuellen Zweck auch die Sonnenenergie nutzen, um das Wasser und die Innenräume zu heizen.

National Theatre of Beijing (Nationaltheater)

Nationaltheater PekingDas Nationale Zentrum für Darstellende Künste (Nationaltheater in Peking) ist ein weiteres Gebäude aus der modernen Geschichte der Hauptstadt Peking, das mit einem Konzert im Dezember 2007 offiziell eröffnet wurde. Da es sich unweit vom Platz des Himmlischen Friedens direkt hinter der Großen Halle des Volkes befindet, lässt sich der Besuch des Nationaltheaters damit sehr gut verbinden. Das Nationaltheater reiht sich ein die großen und schönsten Nationaltheater dieser Welt, wo nationale und internationale Theater- und Opernaufführungen stattfinden. Es bietet in den drei integrierten Hallen für Opern, Musicals und Theater Platz für mehr als 5.000 Besucher und wurde von dem französischen Architekten Paul Andreu entworfen. Wer die Muße und Zeit findet, kann sich auch die Ausstellung in dem kleinen Museum anschauen.

Chinesische Mauer

Die Chinesische Mauer ist die längste historische Grenzbefestigungsanlage, die das chinesische Kaiserreich vor den Völkern aus dem Norden, insbesondere vor den Mongolen, schützen sollte. Die Länge der Großen Mauer kann nur geschätzt werden und liegt irgendwo bei ca. 7.000 Kilometer, mehr oder weniger stark ausgebaut. Es gibt einige restaurierte Abschnitte der Chinesischen Mauer bei Badaling, Mutianyu und Simatai, wobei der Ort Badaling am nächsten liegt und atemberaubende Aussichten auf die Mauer in den Bergen bietet. Der Abschnitt der Großen Mauerbei Mutianyu ist weiter entfernt und daher etwas ruhiger als Badaling. Der Abschnitt bei Simatai bietet den ursprünglichsten Eindruck. Die meisten großen Hotels in Peking bieten eigene Touren zu den genannten Orten der Großen Mauer an oder vermitteln einen Fahrer, sofern man nicht im Rahmen einer organisierten und geführten Rundreise durch China unterwegs ist.





Weitere interessante Artikel zu diesem Thema:

 


Powered by sanfamedia.com / Design by i-cons.ch / etosha-namibia.ch